Archiv für die Kategorie „Chronik“

Wohnbausitten in Wien: der Bauträger gewinnt

Montag, 10. März 2014

Ein aktueller Artikel auf diepresse.com erklärt, wie es in Wien dazu kommen kann, dass Wohnungen auf einem Gelände entstehen, das nur über Brücken und Aufzüge erreichbar ist, rund um das Bahngleise verlaufen und wo eine 380kV-Hochspannungsleitung mitten hindurchführt. Es ist zu bezweifeln, dass eine Privatperson dort ein Wohnhaus bauen dürfte…

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Die Gründe der Finanzkrise (in Englisch)

Donnerstag, 23. April 2009

gefunden beim Werbeblogger: Ein hervorragendes Video (in zwei Teilen), in denen schön einfach bebildert die Gründe für die Finanzkrise erklärt werden.

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Die stinkenden Gipskartonplatten

Donnerstag, 26. März 2009

Laut einem Bericht in USA today haben derzeit hunderte Hausbesitzer in Florida Probleme mit minderwertig in China produzierten Gipskartonwänden, die für schlechtes Raumklima und korrodierende Strom- und Installationsleitungen verantwortlich gemacht werden. Aus den Gipskartonplatten entweicht offenbar schwefeliges Gas, das die Atemwege reizt, für fauligen Gestank im Haus sorgt und Kupferleitungen korrodieren lässt. Die US-Baufirma Lennar sowie der chinesische Hersteller Knauf Plasterboard Tianjin meinen jedoch, die Dämpfe aus den Platten würden kein Gesundheitsrisiko darstellen. Behörden und Konsumentenschützer befassen sich bereits mit dem Fall, der sich zu einem der größten Bauskandale in den USA ausweiten könnte.

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Traumvilla um 99 Euro? Kein Problem!

Donnerstag, 11. Dezember 2008

In Zeiten der Wirtschaftskrise sind gute Ideen gefragt. Eine zweifellos hervorragende Idee hatten die Besitzer einer riesigen Villa in Klagenfurt mit 412 m² Wohnfläche auf einem Grundstück mit 1408 m², die verkauft werden soll. Das Haus bietet 2 Wohn- Esszimmer mit offener Küche, 6 Schlafzimmer, 4 Bäder, 3 Toiletten, 2 Kachelöfen und 1 Sauna sowie eine Dienstwohnung im Keller mit 1 Zimmer und Bad/WC. Da ein derart riesiges Anwesen in guter Lage aber einen entsprechenden Preis wert ist, den derzeit wohl kaum jemand zahlen kann und will, wird das Haus verlost! Es werden insgesamt 9.999 Lose zu je 99 Euro verkauft, das ergibt in jedem Fall für die Besitzer einen Erlös von von 989.901.- Euro, von denen noch die Kosten für den Notar, Grunderwerbsteuer und ähnliche finanzielle Nebengeräusche abgezogen werden müssen. Diese werden nämlich noch von den derzeitigen Besitzern übernommen, der glückliche Gewinner erhält somit um seinen Lospreis tatsächlich ohne weitere Kosten ein Traumhaus. Der Rest hat, wie bei jeder anderen Verlosung auch, schlicht Pech gehabt. Die Verlosung selbst findet am 5. Mai 2009 statt. Details zu Grundriss, Ausstattung, Ablauf der Verlosung usw. gibts direkt auf der Website.

Wenn man der Ankündigung auf der Startseite von hausverlosung.at glauben darf, dürften übrigens bereits alle Lose weg sein. Restbestände gibts möglicherweise noch am 12.12. zu erstehen. So flott wäre diese Immobilie auf konventionellem Wege wohl kaum verkauft gewesen.

Update 2.1.2009: ich bin heute über einen Artikel auf vienna.at vom Dezember gestolpert, in dem ein Sprecher des Finanzministeriums zitiert wird. Demnach sei die Verlosung des Hauses nach geltendem österreichischen Recht legal, da diese Verlosung eine einmalige Sache ist und somit nicht gewerbsmäßig betrieben wird. Regelmäßig veranstaltete Verlosungen, etwa durch einen Makler, seien allerdings nicht erlaubt.

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Provisionskürzung für Mieten

Mittwoch, 26. März 2008

Wie der Standard berichtet, soll künftig die Höchstprovision bei Mietwohnungen nur mehr zwei anstatt wie bisher drei Brutto-Monatsmieten ausmachen. Bei oberflächlicher Betrachtung gut für die potentiellen Mieter, schlecht fürs Makergewerbe. Der Wiener Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder Oliver Brichard wehrt sich auch vehement dagegen und bezeichnet den Entwurf als „völlig inakzeptabel“. Auch die Fachliste der gewerblichen Wirtschaft ist empört, dass damit der Maklerbranche vorgeblich aus sozialen Gründen einfach 33% des Umsatzes gestrichen werden sollen.

Im Standard-Forum wird heftig darüber diskutiert (teilweise sehr emotionell) – derzeit sind bereits 106 Kommentare zum Artikel abgegeben worden!

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