Archiv für die Kategorie „Wohnraum“

Wohnbausitten in Wien: der Bauträger gewinnt

Montag, 10. März 2014

Ein aktueller Artikel auf diepresse.com erklärt, wie es in Wien dazu kommen kann, dass Wohnungen auf einem Gelände entstehen, das nur über Brücken und Aufzüge erreichbar ist, rund um das Bahngleise verlaufen und wo eine 380kV-Hochspannungsleitung mitten hindurchführt. Es ist zu bezweifeln, dass eine Privatperson dort ein Wohnhaus bauen dürfte…

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Wohnen in Hongkong: bisweilen sehr beengt!

Mittwoch, 20. Februar 2013

Hong Kong cage homeHong Kong ist laut einem Economist-Ranking die beste und lebenswerteste Stadt der Welt. Allerdings müssen mehr als 100.000 Menschen in winzigen „cage homes“ leben – nur knapp 4 m²(!) „großen“ Wohnungen. Dafür wurden größere Wohneinheiten einfach in kleinere Boxen aufgeteilt. Schon 2012 gab es eine Fotoausstellung, die auf die Lebensumstände der Bewohner einer solchen „Käfigwohnung“ aufmerksam machen sollte. Für eine aktuelle Kampagne gegen diese menschenunwürdigen Zustände wurden nun einige dieser Winz-Wohnungen von der Society for Community Organization fotografiert. Dazu wurde an der Decke eine Weitwinkelkamera angebracht und per Fernsteuerung ausgelöst. So passt die ganze Wohnung auf ein einziges Foto. Auf jedem Foto befindet sich ein QR-Code, mit dem man direkt die Kampagne unterstützen kann. Mehr Bilder hier!

Fotos: Society for Community Organization/Publicis Hong Kong

(via PetaPixel)


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So funktioniert Wien: wie die Porr das Unprojekt „Monte Laa“ verwirklichen konnte

Sonntag, 6. Februar 2011

Lesenswerter Artikel in der Presse, der ziemlich gut illustriert, wie Wiener Stadtplanung funktioniert. Bin gespannt, wie lange der online steht:

„Keine U-Bahn. Keine Schnellbahn. Keine Straßenbahn. Dafür bis zu 200.000 Autos, die Tag für Tag durch den Keller brausen. „Monte Laa“: warum gewohnt wird, wo niemand wohnen sollte. Ein Wiener Sittenbild.
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Das Flatscreen-Problem: Wohin mit DVD-Player und Surround-Receiver?

Montag, 9. August 2010

Der Architekt Dan Herchenroether hat dieses Problem äußerst elegant gelöst: die Geräte finden in einem „Geheimfach“ hinterm Fernseher Platz, der Apparat wird auf dem Deckel der Box montiert und bei Bedarf hochgeklappt. Einzige Investition: ein IR-Repeater, damit man die Geräte im Geheimschrank weiterhin fernbedienen kann.

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Neu gebaute Stadt für eine Million Einwohner steht leer!

Samstag, 9. Januar 2010

Um die Wirtschaft anzukurbeln, wurde in China innerhalb von nur 5 Jahren die komplette Stadt Ordos neu erbaut, die einer Million Einwohnern Platz bieten würde. Einziges Problem: niemand wollte dort einziehen, weil die Preise für die Wohnungen und Häuser zu hoch sind. So blieben die Leute in ihrer „alten“ Stadt gleichen Namens, während Ordos-Neu weiterhin leer steht. Die Regierung behauptet, daß alle Appartments und Häuser verkauft sind – wenn das stimmt, dann werden wohl alle als Investment betrachtet und nicht genutzt. AlJazeera brachte darüber einen sehenswerten Beitrag auf Englisch, der auch auf Youtube eingestellt wurde:

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15 (unglaublich) kreative Bücherregale

Dienstag, 8. September 2009

Als Anregung für den nächsten Einkaufsbummel im Möbelhaus, zum Selberbauen oder als Auftrag an den Tischler ihres Vertrauens: der Weburbanist stellt 15 (unglaublich) kreative Bücherregale vor.
Notiz an mich selbst: ich muss mir jetzt endlich eine vernünftige Tischkreissäge zulegen.

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Coole Drehtüren

Montag, 23. März 2009

drehtuere1Eine hervorragende Idee, gefunden bei Freshome: die Ergon-Türen des italienischen Herstellers Celegon sind in speziellen Beschlägen geführt, wodurch die Türe erstens weit weniger Freiraum zum Aufschwingen braucht als eine konventionelle Zimmertüre. Und zweitens lassen sich diese Türen problemlos in beide Richtungen öffnen. Coole Lösung für kleine Räume und ein Hingucker isses allemal. Mehr Bilder gibts bei Freshome und bei Celegon steht auch ein Demovideo online. Preise waren leider keine zu finden.

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Das wahrscheinlich kleinste Wohnhaus der Welt

Mittwoch, 19. März 2008

Tiny HouseEin Artikel auf SFgate.com hat mich wieder darauf gebracht: Es ist unglaublich, aber man kann tatsächlich auf etwa 6,5 m2 wohnen, leben und arbeiten (kein Tippfehler – tatsächlich weniger als ein normales Badezimmer!). Jay Shafer, der Gründer und Eigentümer der Tumbleweed Tiny House Company wohnt in einem solchen Haus und plant und verkauft diese Minis. Es gibt Grundrisse von 6,5 m2 bis etwa 46 m2, die Preise für komplette Häuser beginnen bei etwa US$ 30.000.-, Pläne zum Selberbauen gibts ab US$ 850.-

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BedUP – die Alternative zum Hochbett

Sonntag, 16. März 2008

BedUPWer einerseits ein Platz sparendes Doppelbett haben möchte, wem ein Hochbett aber zu wenig Erdnähe bietet, für den gibt es ab sofort eine sehr schlaue Lösung aus Frankreich: BedUP ist ein vollwertiges Doppelbett, das untertags direkt unter der Zimmerdecke residiert und zum Schlafengehen von der Decke heruntergelassen und in beliebiger Höhe fixiert werden kann. Das Bett ist in vielen verschiedenen Holzfarben lieferbar, die Größe kann bis zu einer Fläche von 4 m² fast frei gewählt werden und an der Unterseite können auf Wunsch auch Spots eingebaut werden, die bei hochgezogenem Bett als Deckenleuchten dienen. Allerdings ist das kein billiger Spaß: die nach oben offene Preisliste beginnt bei etwa 2800 Euro. Auf der Herstellerwebsite gibts auch ein Video, damit man sich die Sache besser vorstellen kann. Die Website ist derzeit leider nur in Französisch verfügbar, bestellen kann man also nur, wenn man jemanden kennt, der dieser Sprache mächtig ist 😉

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