Archiv für März 2008

Makler spielen ist schwer

Mittwoch, 26. März 2008

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung bringts in einem lesenswerten Artikel auf den Punkt: Makler spielen ist oft schwer. Im Artikel von Christiane Harriehausen aus der FAZ vom 16.3.2008 werden die Hürden und Stolpersteine beschrieben, die einem erfolgreichen Privat-Hausverkauf im Wegen stehen können. Wer tatsächlich vor hat, sein Heim privat zu vermarkten, sollte zumindest diesen Text aufmerksam durchgelesen haben. Die Beauftragung eines Maklers erscheint dann jedenfalls nicht abwegig, denn all das sollte ein guter Makler tun.

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Provisionskürzung für Mieten

Mittwoch, 26. März 2008

Wie der Standard berichtet, soll künftig die Höchstprovision bei Mietwohnungen nur mehr zwei anstatt wie bisher drei Brutto-Monatsmieten ausmachen. Bei oberflächlicher Betrachtung gut für die potentiellen Mieter, schlecht fürs Makergewerbe. Der Wiener Fachgruppenobmann der Immobilien- und Vermögenstreuhänder Oliver Brichard wehrt sich auch vehement dagegen und bezeichnet den Entwurf als „völlig inakzeptabel“. Auch die Fachliste der gewerblichen Wirtschaft ist empört, dass damit der Maklerbranche vorgeblich aus sozialen Gründen einfach 33% des Umsatzes gestrichen werden sollen.

Im Standard-Forum wird heftig darüber diskutiert (teilweise sehr emotionell) – derzeit sind bereits 106 Kommentare zum Artikel abgegeben worden!

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16 verrückte Betten

Mittwoch, 19. März 2008

SuperbettPassend zum Eintrag über BedUp, das hochziehbare Bett aus Frankreich (das auch hier erwähnt wird): die 16 verrücktesten und innovativsten Ideen für Betten. Meine persönlichen Favoriten sind das Stockbett, das zusammengeklappt zur Couch wird und die Betthöhle mit Bücherregal rundum. Und eure?

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65 Millionen US$: das neue Haus von Tiger Woods

Mittwoch, 19. März 2008

Tiger Woods neues HausDer Mann dürfte gut bei Kasse sein: Tiger Woods hat sich um schlanke 65 Millionen US$ ein neues Domizil direkt am Meer geleistet. Sein neues Anwesen liegt in den Hamptons, direkt an der noblen Gin Lane. Das Haupthaus im Kolonialstil hat etwa 1200 m² Wohnfläche und beinhaltet unter anderem sechs Schlafzimmer, ein Musikzimmer, eine mit Zypressenholz getäfelte Bibliothek und Quartiere fürs Personal. Das Gästehaus hat immerhin auch knapp 700 m² und hat drei Schlafzimmer, jedes mit Bad, ein Wohnzimmer und eine Küche. Mit dabei ist auch eine Garage für vier Autos (was mir eigentlich recht klein erscheint). Auf dem Grundstück gibts weiters einen gewaltigen Pool, einen Tennisplatz und einen Seerosenteich. Das alles natürlich in einer perfekt gepflegten Gartenlandschaft. Die New York Post hat weiters einige Innenaufnahmen von dem Palast – sieht gar nicht übel aus.

Und der Hauskauf hat sogar Heimatbezug: der vorige Besitzer war laut New York Post der gebürtige Österreicher Gerhard Andlinger, unter anderem der Boss einer (offenbar gut gehenden) Investmentfirma.

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Das wahrscheinlich kleinste Wohnhaus der Welt

Mittwoch, 19. März 2008

Tiny HouseEin Artikel auf SFgate.com hat mich wieder darauf gebracht: Es ist unglaublich, aber man kann tatsächlich auf etwa 6,5 m2 wohnen, leben und arbeiten (kein Tippfehler – tatsächlich weniger als ein normales Badezimmer!). Jay Shafer, der Gründer und Eigentümer der Tumbleweed Tiny House Company wohnt in einem solchen Haus und plant und verkauft diese Minis. Es gibt Grundrisse von 6,5 m2 bis etwa 46 m2, die Preise für komplette Häuser beginnen bei etwa US$ 30.000.-, Pläne zum Selberbauen gibts ab US$ 850.-

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Lesetipp: Interior Photography

Dienstag, 18. März 2008

Interior PhotographyEine Empfehlung, schon alleine wegen der tollen Bilder: Eric Roth erklärt in „Interior Photography“ die Techniken der professionellen Innenraumfotografie. Detailliert werden dabei Lösungansätze für gängige Probleme aufgezeigt. Licht, Stimmung, Einrichtung, Bildausschnitt – nach dieser Lektüre sollten die eigenen Bilder um ein bis zwei Stufen besser werden. Etwa wird gezeigt, wie man das vorhandene Licht bestmöglich ausnutzen kann und warum man auf einen Blitz verzichten sollte, wann immer es möglich ist. Einziger Nachteil: Englisch sollte man können, denn das Buch ist auf Deutsch nicht verfügbar.

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Home Staging: wie sie ihre Immobilie für den Verkauf vorbereiten

Montag, 17. März 2008

In Amerika läuft der Immobilienmarkt etwas anders als hierzulande. Nicht nur, daß der Beruf des Immobilienfotografen sehr häufig ist, der zu verkaufende Immobilien in perfekten Bildern darstellen soll, ist auch in den USA die bei uns noch eher wenig genutzte Dienstleistung des „Home Staging“ üblich, wobei u.A. durch Umräumen, Stylen und Säubern von Häusern und Wohnungen diese zum Verkauf hergerichtet werden sollen, um einen höheren Verkaufspreis zu erzielen. Denn der private Interessent eines Hauses sucht zwar die zu besichtigenden Häuser nach logischen Gesichtspunkten aus, beim Ortstermin jedoch überwiegt das Gefühl. Sie als Besitzer können bereits im Vorfeld viel zum guten Gefühl des Interessenten beitragen – ein weitaus besserer Verkaufspreis für Ihre Immobilie wird Ihnen sicher sein.
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Geisterstädte

Sonntag, 16. März 2008

pripyatPassend zum vorigen Eintrag: natürlich gibt es auch anderswo Gebäude, die einfach von den Bewohnern verlassen wurden. Und oft wird gar eine ganze Stadt sich selbst überlassen, etwa weil die Goldvorräte erschöpft waren, die Öl- (oder Wasser)quellen nicht mehr sprudelten oder durch die Umleitung von Hauptverkehrsadern, die ein Leben in der Stadt nicht mehr profitabel machten. In neuerer Zeit kommt ein eher unangenehmer Grund für die blitzartige Evakuierung einer ganzen Stadt hinzu: radioaktiver Fallout. Eine hübsche Zusammenstellung an Websites über derartige Geisterstädte fand sich vor einiger Zeit bei Etosha:

Vier weitere Geisterstädte kann ich auch noch hinzufügen, über die ich bei meinen Surftouren immer wieder gestolpert bin:

  • Prypjat – die Stadt liegt nur 4 km neben dem havarierten Atomreaktor Tschernobyl und wurde 36 Stunden nach dem Reaktorunfall von 1986 völlig evakuiert. Es gibt eine eigene Website über Prypjat mit vielen Bildern. Die Russin Elena Filatova war mit dem Motorrad in der Todeszone und hat eine beklemmende Reportage über die Todeszone und die Geisterstadt mit beeindruckenden Bildern auf ihrer Website veröffentlicht.
  • Hashima („Battleship Island“) ist eine kleine Insel vor der Küste Japans. Sie diente von 1887 bis 1974 als unterseeisches Kohleabbaugebiet und ist seither unbewohnt. Zeitweilig lebten mehr als 5000 Personen auf dem nur 160 x 450 Meter großen Eiland – das ergab im Jahr 1959 eine (rechnerische) Bevölkerungsdichte von 83.476,2 Einwohnern pro Quadratkilometer – eine der höchsten, die bis heute je ermittelt wurden. Dazu gibts von mir als Surftipps eine aufwändige Fotodoku von Jürgen Specht und eine japanische Website mit Bildern und Infos von 1974 und heute.
  • Die Geschichte der Geisterstadt Centralia in Pennsylvania klingt fast unglaublich: 1962 brach in einer Kohlenmine bei Centralia ein Feuer aus. Dieses Feuer wütet bis heute(!) und frisst sich unter der Erde durch das Kohlenflöz. Die Stadt wurde aufgrund der hohen Giftgaskonzentration unbewohnbar. Experten schätzen, daß die Menge an Kohle im Flöz ausreicht, um die unterirdischen Feuer noch für 100 bis 200 Jahre am Brennen zu halten. Alle Löschversuche waren erfolglos.
  • Selbst in Österreich gibt es Geisterstädte. Die wohl bekannteste ist Döllersheim, der größte der etwa 40 Orte, die 1938 für den Truppenübungsplatz im Waldviertel ausgesiedelt wurden. Der Ort war die Heimat des Vaters von Adolf Hit*ler. Bis heute wird daher vermutet, Hit*ler wollte mit der Auswahl gerade diesen Gebietes seine Herkunft vertuschen. Ausführliche Infos über die ausgesiedelten Orte gibts im Online-Buch „Die entweihte Heimat“ von Johannes Müllner.

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Hölzerne Meisterwerke

Sonntag, 16. März 2008

Holzbau

Tief in den russischen Wäldern befinden sich diese verlassenen Meisterwerke hölzerner Archtektur. Selbst die Möbel stehen teilweise noch seit dutzenden von Jahren unberührt an ihrem Platz. Weitere Bilder dieses Ausflugs in die endlosen Weiten von Russland finden sich auf dem Weblog des Fotografen Andrew Qzmn.

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BedUP – die Alternative zum Hochbett

Sonntag, 16. März 2008

BedUPWer einerseits ein Platz sparendes Doppelbett haben möchte, wem ein Hochbett aber zu wenig Erdnähe bietet, für den gibt es ab sofort eine sehr schlaue Lösung aus Frankreich: BedUP ist ein vollwertiges Doppelbett, das untertags direkt unter der Zimmerdecke residiert und zum Schlafengehen von der Decke heruntergelassen und in beliebiger Höhe fixiert werden kann. Das Bett ist in vielen verschiedenen Holzfarben lieferbar, die Größe kann bis zu einer Fläche von 4 m² fast frei gewählt werden und an der Unterseite können auf Wunsch auch Spots eingebaut werden, die bei hochgezogenem Bett als Deckenleuchten dienen. Allerdings ist das kein billiger Spaß: die nach oben offene Preisliste beginnt bei etwa 2800 Euro. Auf der Herstellerwebsite gibts auch ein Video, damit man sich die Sache besser vorstellen kann. Die Website ist derzeit leider nur in Französisch verfügbar, bestellen kann man also nur, wenn man jemanden kennt, der dieser Sprache mächtig ist 😉

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