Die Weblinks zu meinem heutigen Workshop bei der Immo-Contract zum Nachlesen. Diese Zusammenstellung entstand schon einige Tage vorher – es gilt daher wie immer das gesprochene Wort und wer nicht dabei war, hats versäumt
Digitalkamera-Vergleich: hier kann man nach allen möglichen Kriterien DIE optimale Kamera für sich selbst finden und auch die Kameras verschiedenster Hersteller miteinander vergleichen – unter “Filter” bzw. “Direktvergleich”
Weit jenseits normaler Brieftaschen: die Leica M9 ist eine der teureren Kompaktkameras. Ab ca. 5.500 Euro ist man dabei
Lovelylisting.com – hier werden die schlimmsten Bilder aus amerikanischen Immobilienangeboten gesammelt
Freshome.com – Website über Wohnen und Einrichten, stets mit tollem Bildmaterial
Neue Flickr-Gruppe für Makler zum Erfahrungsaustausch: Tolle Immobilienfotos. Mitmachen ist erwünscht!
Bücher
Sehr empfehlenswert sind die Bücher aus der Data Becker ProLine: z.b. Digital ProLine: Das Profihandbuch zur Canon EOS 500D – es gibt auch viele Bücher zu speziellen Themen, einfach auf Amazon nach “Digital ProLine” suchen
Zusammenfassung: Grundlegender vereinfachter Ablauf beim Nachbearbeiten von Immo-Bildern
Stürzende Linien korrigieren
Tonwertkorrektur & Co.
Sättigung erhöhen
Störendes entfernen
Größe ändern
1:1 Ansicht schärfen
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Bei Fragen – Kommentar hinterlassen oder mir eine Mail senden!
Um die Wirtschaft anzukurbeln, wurde in China innerhalb von nur 5 Jahren die komplette Stadt Ordos neu erbaut, die einer Million Einwohnern Platz bieten würde. Einziges Problem: niemand wollte dort einziehen, weil die Preise für die Wohnungen und Häuser zu hoch sind. So blieben die Leute in ihrer “alten” Stadt gleichen Namens, während Ordos-Neu weiterhin leer steht. Die Regierung behauptet, daß alle Appartments und Häuser verkauft sind – wenn das stimmt, dann werden wohl alle als Investment betrachtet und nicht genutzt. AlJazeera brachte darüber einen sehenswerten Beitrag auf Englisch, der auch auf Youtube eingestellt wurde:
Auch in Deutschland schafft man es hervorragend, das Geld der Bürger bestmöglich sinnlos zu verprassen: die Stadt Löhne in Ostwestfalen zahlt seit 1989 jährlich über 15.000 Euro Pacht für eine 8264 m² große Wiese, die damals zum Tennisplatz ausgebaut werden sollte, nun aber einfach brach liegt und nicht genutzt wird. Die Gesamtkosten bis zum Pachtende am 30. September 2017 werden 411.036,92 Euro betragen. Die komplette Story dieser hirnverbrannten Aktion gibts bei Spiegel.de.
Diese Info ist vom Finanzministerium, also aus erster Hand: was es mit der geheimnisumwitterten “Spekulationssteuer” auf sich hat, die anfällt, wenn man ein Haus oder Grundstück zu einem höheren Preis verkauft, als man es eingekauft hat. In jedem Fall kann es nicht schaden, sich vor dem Verkauf mit einem guten Steuerberater zu verabreden.
Als Anregung für den nächsten Einkaufsbummel im Möbelhaus, zum Selberbauen oder als Auftrag an den Tischler ihres Vertrauens: der Weburbanist stellt 15 (unglaublich) kreative Bücherregale vor.
Notiz an mich selbst: ich muss mir jetzt endlich eine vernünftige Tischkreissäge zulegen.
Moderne Zeiten: alle Infos, welche Überlegungen beim Kauf eines Grundstückes anfallen, welche rechtlichen Schritte nötig sind und welche Steuern und Abgaben auf den Käufer zukommen, findet man übersichtlich zusammengestellt auf help.gv.at. Infos zu Grundsteuer, Einheitswert, Grundbesitzabgaben und Spekulationseinkünften gibts auf der Website des Finanzministeriums.
Laut einem Bericht in USA today haben derzeit hunderte Hausbesitzer in Florida Probleme mit minderwertig in China produzierten Gipskartonwänden, die für schlechtes Raumklima und korrodierende Strom- und Installationsleitungen verantwortlich gemacht werden. Aus den Gipskartonplatten entweicht offenbar schwefeliges Gas, das die Atemwege reizt, für fauligen Gestank im Haus sorgt und Kupferleitungen korrodieren lässt. Die US-Baufirma Lennar sowie der chinesische Hersteller Knauf Plasterboard Tianjin meinen jedoch, die Dämpfe aus den Platten würden kein Gesundheitsrisiko darstellen. Behörden und Konsumentenschützer befassen sich bereits mit dem Fall, der sich zu einem der größten Bauskandale in den USA ausweiten könnte.
Eine hervorragende Idee, gefunden bei Freshome: die Ergon-Türen des italienischen Herstellers Celegon sind in speziellen Beschlägen geführt, wodurch die Türe erstens weit weniger Freiraum zum Aufschwingen braucht als eine konventionelle Zimmertüre. Und zweitens lassen sich diese Türen problemlos in beide Richtungen öffnen. Coole Lösung für kleine Räume und ein Hingucker isses allemal. Mehr Bilder gibts bei Freshome und bei Celegon steht auch ein Demovideo online. Preise waren leider keine zu finden.
Diese Häuser in Frankreich wurden nicht nur einfärbig bepinselt, sondern zu Kunstwerken gemacht. Der Effekt ist bei den meisten sehr verblüffend – man glaubt kaum, was ein bißl Farbe ausmacht.
Schon einige Zeit habe ich mich gefragt, woher denn vor einigen Jahren auf einmal ein Fisch namens Pangasius aufgetaucht ist. In meiner Kindheit gabs den noch nirgends, binnen weniger Jahre hat er es in die Menükarte nahezu jeden Vorstadtwirtshauses geschafft. In diesem Artikel in Spiegel Online wird diese Frage geklärt – und berichtet, daß der Pangasius am eigenen Erfolg zugrunde gehen könnte: Tod eines Fischstäbchens
Bei Architekturfotos tritt immer wieder das Problem der “stürzenden Linien” auf, es werden also am Foto Linien wie etwa Gebäudekanten schräg und schief dargestellt, die eigentlich parallel zueinander verlaufen sollten. Diese Fehler sind mit einer normalen Kamera nahezu unvermeidbar, da die Bildebene üblicherweise nicht parallel zu der Ebene des Objektes liegt. Ich habe vor kurzem eine einfache Möglichkeit entdeckt, diesen Bildfehler zu korrigieren: die Freeware ShiftN sucht selbsttätig in Bildern nach Kanten und Kantenstücken, die hinreichend vertikal sind und versucht, das Bild entsprechend zu korrigieren. Die Resultate mit automatischer Korrektur sind üblicherweise recht brauchbar, auf Wunsch kann man die Ergebnisse mittels einiger selbst verstellbarer Parameter noch nachkorrigieren.
In Zeiten der Wirtschaftskrise sind gute Ideen gefragt. Eine zweifellos hervorragende Idee hatten die Besitzer einer riesigen Villa in Klagenfurt mit 412 m² Wohnfläche auf einem Grundstück mit 1408 m², die verkauft werden soll. Das Haus bietet 2 Wohn- Esszimmer mit offener Küche, 6 Schlafzimmer, 4 Bäder, 3 Toiletten, 2 Kachelöfen und 1 Sauna sowie eine Dienstwohnung im Keller mit 1 Zimmer und Bad/WC. Da ein derart riesiges Anwesen in guter Lage aber einen entsprechenden Preis wert ist, den derzeit wohl kaum jemand zahlen kann und will, wird das Haus verlost! Es werden insgesamt 9.999 Lose zu je 99 Euro verkauft, das ergibt in jedem Fall für die Besitzer einen Erlös von von 989.901.- Euro, von denen noch die Kosten für den Notar, Grunderwerbsteuer und ähnliche finanzielle Nebengeräusche abgezogen werden müssen. Diese werden nämlich noch von den derzeitigen Besitzern übernommen, der glückliche Gewinner erhält somit um seinen Lospreis tatsächlich ohne weitere Kosten ein Traumhaus. Der Rest hat, wie bei jeder anderen Verlosung auch, schlicht Pech gehabt. Die Verlosung selbst findet am 5. Mai 2009 statt. Details zu Grundriss, Ausstattung, Ablauf der Verlosung usw. gibts direkt auf der Website.
Wenn man der Ankündigung auf der Startseite von hausverlosung.at glauben darf, dürften übrigens bereits alle Lose weg sein. Restbestände gibts möglicherweise noch am 12.12. zu erstehen. So flott wäre diese Immobilie auf konventionellem Wege wohl kaum verkauft gewesen.
Update 2.1.2009: ich bin heute über einen Artikel auf vienna.at vom Dezember gestolpert, in dem ein Sprecher des Finanzministeriums zitiert wird. Demnach sei die Verlosung des Hauses nach geltendem österreichischen Recht legal, da diese Verlosung eine einmalige Sache ist und somit nicht gewerbsmäßig betrieben wird. Regelmäßig veranstaltete Verlosungen, etwa durch einen Makler, seien allerdings nicht erlaubt.
Der flickr-Benutzer weikersdorf sammelt ebendort alte Bilder und Ansichten von Plätzen und Strassen in Wien. Das alleine wäre noch nicht rasend spannend, aber er stellt ein aktuelles Bild des Ortes direkt dazu. So lässt sich die Entwicklung von Wien toll nachvollziehen – und man sieht aber auch, daß die älteren Teile der Stadt sich gar nicht so gravierend verändert haben. Zu den Bildern gibts jeweils umfangreiche Informationen über den Platz – selbst gebürtige Wiener können da noch einiges lernen. There goes my afternoon…
Üblicherweise verwendet man optische Tricks in der Architektur dazu, um Räume größer oder kleiner aussehen zu lassen. Beim WebUrbanist war letztens eine Zusammenstellung zu sehen, was man mit kreativer Farbgestaltung und Bemalung sowohl indoor als auch outdoor für sensationelle Effekte erzielen kann. Sehenswert!
Eine eher ungewöhnliche Immobilie steht derzeit in London zum Verkauf: ein unterirdisches Tunnelsystem mit etwa 1500 Metern Gesamtlänge und einer Nutzfläche von etwa 7100 Quadratmetern in 30 Metern Tiefe unter der Stadt, das im zweiten Weltkrieg als Luftschutzkeller für bis zu 8.000 Personen gebaut wurde. Die unterirdische Stadt wurde in Folge vom britischen Geheimdienst MI6 und von der British Telekom genutzt, die den Tunnel jetzt verkaufen will. Ein konkreter Preis wurde nicht genannt, die BT hofft aber auf einen Erlös von etwa 6,5 Millionen Euro und wartet auf Angebote.
Wer öfter in Wien am Abend unterwegs ist, hat vielleicht schon die Lichtspiele am UNIQA-Tower bemerkt. Durch mehr als 180.000 Leuchtdioden lassen sich auf der Fassade verblüffende Effekte erzielen:
Ein weiterer Quell der (Schaden)freude: Sara aus Seattle sammelt auf Ihrem Weblog It’s Lovely! I’ll Take It! seit April ebenfalls schaurige Immobilienfotos. Ansehen – und fotografieren lernen, liebe Kollegen. Manche Bilder hierzulande sind um nix besser.